Humanitäre Hilfe

 
Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe. Karikatur vom 21/10/2023 in CTXT

TR: US-Botschaft in Jerusalem schickt uns ein Paket "humanitärer" Tweets

Heute, um 10 Uhr, 9 Uhr in Spanien, verkündete die US-Botschaft in Jerusalem mit einem Tweet, dass Ägypten den Grenzübergang Rafah öffnet.

Zwanzig Lastwagen mit den ersten humanitären Hilfsgütern, die seit dem 7. Oktober in die palästinensischen Gebiete gelangen sollen, sind dort eingetroffen. Die Lastwagen haben Wasser, Lebensmittel und Medikamente geladen, was eindeutig nicht ausreicht. Einigen Medienberichten zufolge transportiert der Hilfskonvoi auch Särge, aber keinen Treibstoff.

Die US-Botschaft ermutigt ausländische Staatsangehörige, an die Grenze zu kommen und ihr Glück bei der Flucht zu versuchen. Aber sie sollten sich auf ein Abenteuer einlassen, und zwar ohne jegliche Sicherheitsgarantie. Es sei daran erinnert, dass Israel vor ein paar Tagen diesen Grenzübergang bombardiert hat.

Es ist auch zunächst nicht bekannt, wie lange der Grenzübergang geöffnet sein wird.

Die US-Botschaft hat kein Wort für die Einheimischen übrig, die durch den unerbittlichen israelischen Beschuss ihrer Viertel, der nicht aufhört und täglich eine unanständige Zahl von Toten fordert, gezwungen wurden, in den Süden zu fliehen.

Die Zivilbevölkerung war in keinem Land der Welt ein Schnäppchen von Uncle Sam, schon gar nicht in Palästina. Jetzt muss die Bevölkerung weiterhin versuchen, ins Nirgendwo zu fliehen, während Israel das, was einmal ihre Heimat war, dem Erdboden gleichmacht.

Und so viel zum "humanitären" Engagement der USA, Israels wichtigstem Waffenlieferanten, der schätzungsweise 80% der Waffen kauft, mit denen Israel Palästina verwüstet.

Darüber hinaus hat die israelische Armee sofort angekündigt, dass sie ihre Bombardierung des Gazastreifens "ab heute" verstärken wird, als Vorgeschmack auf den angekündigten militärischen Einmarsch in das Gebiet.

Diese Psychopathen schreiben die dunkelsten und traurigsten Seiten der Geschichte mit einem Massenmord, der von der internationalen Gemeinschaft unterstützt und geistesabwesend geduldet wird und für den sich künftige Generationen höchstwahrscheinlich schämen werden, wenngleich angesichts unserer Bilanz in dieser Angelegenheit wahrscheinlich auch nicht viel.


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